Website
Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?
Du holst drei Angebote für eine neue Website ein und bekommst drei völlig verschiedene Summen. Das liegt selten daran, dass einer zu teuer ist. Meistens steckt in jedem Angebot etwas anderes drin, und genau das steht oft nicht dabei.
Kurz gesagt
Die Kosten einer Website für einen Handwerksbetrieb hängen vor allem von vier Dingen ab: dem Umfang (Zahl der Seiten), davon, wer Texte und Fotos liefert, von Zusatzfunktionen wie Rechner oder Anfragestrecke und von der laufenden Betreuung. Eine seriöse Zahl gibt es deshalb erst nach einem Gespräch über genau diese Punkte. Achte im Angebot darauf, dass jede Leistung einzeln aufgeführt ist und dass Domain, Inhalte und Zugänge am Ende dir gehören.
Warum gibt es keinen festen Preis für eine Website?
Eine Website ist kein Produkt aus dem Regal, sondern Arbeitszeit. Fünf Seiten mit deinen eigenen Texten sind in wenigen Tagen gebaut. Ein Auftritt mit eigener Seite je Leistung und je Ort, neuen Fotos und einem Rechner braucht Wochen. Wer dir ohne Rückfragen eine Summe nennt, hat entweder ein fertiges Paket in der Schublade oder rät. Beides muss nicht schlecht sein, du solltest es nur wissen.
Die vier Dinge, die den Aufwand bestimmen
Wenn du diese vier Punkte vor dem ersten Gespräch für dich klärst, bekommst du Angebote, die sich wirklich vergleichen lassen.
- Umfang: Wie viele Seiten brauchst du? Startseite, Leistungen, Referenzen, Karriere, Kontakt sind das Minimum. Eigene Seiten je Leistung und je Ort im Einzugsgebiet kommen oben drauf.
- Texte und Fotos: Lieferst du beides fertig, oder soll jemand schreiben und fotografieren? Gute Texte und echte Bilder aus deinem Betrieb sind oft der größte Posten und der mit der größten Wirkung.
- Funktionen: Ein einfaches Kontaktformular ist schnell gebaut. Ein Rechner, ein Planer, eine geführte Anfragestrecke oder eine Bewerbungsstrecke sind eigene kleine Projekte.
- Laufende Betreuung: Hosting, Updates, Sicherungen, kleine Änderungen und neue Inhalte. Frag, was davon im Monatsbetrag steckt und was extra berechnet wird.
Einmalig oder monatlich: Was steckt hinter den Modellen?
Manche Anbieter rechnen einmalig ab und danach nur noch Hosting und Pflege. Andere verteilen alles auf eine monatliche Rate mit Mindestlaufzeit. Die Rate sieht klein aus, rechne sie aber über die ganze Laufzeit zusammen und vergleiche dann. Wichtiger als das Modell ist die Frage, was nach dem Ende der Laufzeit passiert: Läuft die Seite weiter? Bekommst du sie mit? Oder wird sie abgeschaltet, wenn du kündigst?
Woran erkennst du ein seriöses Angebot?
Ein gutes Angebot kannst du deinem Steuerberater zeigen, und er versteht, was du bekommst. Es nennt Leistungen statt Schlagwörter.
- Jede Position ist einzeln beschrieben: Anzahl der Seiten, wer die Texte schreibt, wie viele Korrekturrunden enthalten sind.
- Es steht drin, was nach dem Start monatlich anfällt und wofür.
- Der Anbieter hat vorher gefragt, was die Website für dich leisten soll: Anfragen, Bewerbungen, weniger Telefonate.
- Du bekommst Beispiele von Betrieben, die du anrufen könntest.
- Es werden keine Plätze bei Google und keine Anfragezahlen garantiert. Das kann niemand ehrlich zusagen.
Wem gehört die Website am Ende?
Das ist die Frage, die am häufigsten vergessen wird und später am meisten Ärger macht. Die Domain sollte auf dich oder deine Firma eingetragen sein, nicht auf die Agentur. Texte und Fotos, die du bezahlt hast, solltest du weiterverwenden dürfen. Und du brauchst die Zugänge zu Website, Domain und Auswertung. Lass dir schriftlich geben, was du bei einem Wechsel mitnehmen kannst. Was genau in deinem Vertrag gilt, kann dir im Zweifel nur ein Anwalt sagen, das hier ist keine Rechtsberatung.
Wo sparen sinnvoll ist und wo nicht
Sparen kannst du am Umfang: Starte mit den Seiten, die du wirklich brauchst, und baue später aus. Sparen kannst du auch, wenn du Fotos von laufenden Baustellen selbst sammelst und Fragen deiner Kunden aufschreibst, daraus werden gute Texte. Nicht sparen solltest du an der Darstellung auf dem Handy, an der Ladezeit und am Weg zur Anfrage. Eine günstige Seite, über die sich niemand meldet, ist am Ende die teuerste.
Wann sich eine neue Website nicht lohnt
Wenn dein Auftragsbuch auf Monate voll ist und du niemanden einstellen willst, reicht ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Telefonnummer oft aus. Auch wer gerade erst gründet und sein Angebot noch findet, ist mit einer kleinen, einfachen Seite gut bedient. Eine größere Website lohnt sich, sobald du planbar Anfragen oder Bewerbungen brauchst und nicht mehr nur von Empfehlungen leben willst.
Aus der Praxis · Gers, Geeste (Emsland)
Beim Meisterbetrieb Gers sieht man gut, was Umfang und Funktionen ausmachen: Die neue Website hat 150 Seiten statt vorher 38 und drei Rechner für Photovoltaik, Heizungsförderung und Hauskosten. Hausbesitzer rechnen erst selbst und melden sich dann mit einer konkreten Frage. So ein Auftritt ist ein anderes Projekt als eine Visitenkarte mit fünf Seiten.
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Jetzt anfragenHäufige Fragen
Was kostet eine Website bei OMS Partner?▾
Das hängt vom Umfang ab. Nach einem kurzen Erstgespräch bekommst du ein konkretes Angebot, in dem jede Leistung einzeln steht. Websites bauen wir deutschlandweit, die Abstimmung läuft per Telefon oder Videocall.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?▾
Üblich sind Domain, Hosting, technische Pflege und Sicherungen. Dazu kommen je nach Wunsch Änderungen und neue Inhalte. Lass dir vor der Unterschrift auflisten, was im Monatsbetrag enthalten ist.
Muss ich Texte und Fotos selbst liefern?▾
Nein, das kann die Agentur übernehmen. Du sparst aber Aufwand, wenn du Baustellenfotos, typische Kundenfragen und ein paar Sätze zu jeder Leistung mitbringst. Niemand kennt deinen Betrieb so gut wie du.
Wie lange dauert es, bis eine neue Website fertig ist?▾
Das hängt am Umfang und daran, wie schnell Inhalte und Freigaben kommen. Eine kleine Seite steht deutlich schneller als ein Auftritt mit vielen Unterseiten und einem Rechner. Frag im Angebot nach einem Zeitplan mit festen Schritten.
Kann ich mit einer kleinen Website anfangen und später erweitern?▾
Ja, wenn sie von Anfang an so gebaut ist, dass neue Seiten und Funktionen dazukommen können. Sprich das im ersten Gespräch an, damit du später nicht von vorn beginnst.














